Markdorf Cup 2017


1. FC Rielasingen-Arlen - FV Ravensburg 7:6 n.E. (1:1, 2:2) Tore: 0:1 (36.) R. Soyudogru, 1:1 (45./FE) F. Stark, 1:2 (61.) Wohlfarth, 2:2 (73.) Wellhäuser

SR: M. Kempter (Sauldorf)

Z: 350

 

In einem hochklassigen Endspiel zwischen dem südbadischen Verbandsligisten 1. FC Rielasingen-Arlen und dem württembergischen Oberligisten FV Ravensburg war der Klassenunterschied nicht zu spüren, die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. In den Anfangsminuten gab der Verbandsligist den Ton an und spielte engagiert nach vorne, doch die gut gestaffelte Ravensburger Defensive war nicht in Verlegenheit zu bringen. Der FVR hatte die erste Großchance im Spiel, welche jedoch ungenutzt blieb. Die Hegauer reagierten mit einer Volleyabnahme durch Heller, welche aber vorbeiging. Beide Seiten hatten starke Offensivaktionen, und Rahman Soyudogru traf nach einer scharfen Hereingabe direkt zum 0:1. Mit dem Halbzeitpfiff verwandelte Frank Stark einen Foulelfmeter zum 1:1.

Durch blockmäßige Auswechslungen blieb das Tempo auch in der zweiten Hälfte hoch. In der 61. Minute traf Wohlfarth zum 1:2, in der 71. Minute vergab Wiedmann aus zehn Metern die Vorentscheidung. So konnte Wellhäuser für den 1. FC zum 2:2 ausgleichen. Da in der regulären Spielzeit kein Tor mehr fiel, ging es sofort ins Elfmeterschießen. Dort konnte sich der Verbandsligist durchsetzen, da der erste Ravensburger Elfmeter nicht verwandelt wurde. Rielasingen-Arlen konnte sich so mit dem Turniersieg bei der Premiere in Markdorf gut auf das DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund einstimmen.

SC Pfullendorf  - SC Konstanz-Wollmatingen 0:5 (0:3) Tore: 0:1 (24.) Bongiovanni, 0:2 (27.) Bongiovanni, 0:3 (43.) Bongiovanni, 0:4 (56.) Zivanic, 0:5 (62.) Zivanic

SR: Palatini (Heiligenberg)

Z: 139

 

Die Partie zwischen den – aufgrund des Verbandsligaabstiegs des SC Pfullendorf – künftigen Ligakonkurrenten in der Landesliga Südbaden war von Beginn an ein Spiel auf ein Tor, da der SC Pfullendorf nicht in voller Besetzung antrat. Die erste Chance des SC Konstanz-Wollmatingen durch Braun konnte der gut aufgelegte SCP-Keeper Ritzler parieren. Weitere Möglichkeiten der Konstanzer fanden zunächst nicht ins Ziel, bis in der 24. Minute Bongiovanni zum 0:1 einschob. Nur drei Minuten später erhöhte derselbe Spieler auf 0:2, bevor der Neuzugang in der 43. Minute den Hattrick schaffte. Eine Minute später verhinderte Ritzler mit einer Parade einen höheren Rückstand.

Im zweiten Spielabschnitt hatte der SC Konstanz-Wollmatingen weiterhin die Oberhand über die Partie, während der SC Pfullendorf versuchte, Schadensbegrenzung zu betreiben. Elf Minuten nach Wiederanpfiff musste Ritzler jedoch erneut hinter sich greifen, als Zivanic zum 0:4 traf. Den ersten Pfullendorfer Treffer verhinderte der Konstanzer Torhüter Biesinger in der 58. Minute, als er einen Foulelfmeter parierte. Im Gegenzug erhöhte erneut Zivanic auf 0:5. Danach kühlte die Partie ab, sodass der SC Konstanz-Wollmatingen den Sieg sicher über die Zeit brachte und Platz drei beim Markdorf-Cup belegt.



1. FC Rielasingen-Arlen - SC Pfullendorf 4:1 (3:0)

Tore: 1:0 Stark (5.), 2:0 Stark (30./FE), 3:0 Matt (42.), 4:0 Mendez (74.), 4:1 Fähnrich (84.)

SR: Ebe (Kluftern)

Z.: 140

 

Schon nach fünf Minuten stellten die Hegauer die Weichen auf Sieg, als der Ex-Pfullendorfer Sebastian Stark aus kurzer Distanz zur Führung traf. In der 17. Minute verschoss Neuzugang Daniel Abdulahad einen Foul-elfmeter für den SCP. Zwei gute Freistöße des 1. FC entschärfte SCP-Keeper Willibald. Nach einer halben Stunde erzielte Frank Stark per Foulelfmeter das 2:0 für Rielasingen. Kurz vor der Halbzeit leitete der Pfullendorfer Abdulahad mit einem fatalen Rückfehlpass das 3:0 ein. Matt nahm das Geschenk dankend an (42.).

Im der Halbzeit nutzten beide Trainer dann das volle Wechselkontingent von jeweils elf Spielern aus. Dadurch war der Spielrhythmus vorübergehend gebrochen, doch schon bald wurde es wieder unterhaltsamer: In der 74. Minute schloss Marco Mendez einen blitzsauber ausgespielten Konter für den 1. FC Rielasingen/Arlen zum 4:0 ab. In der 84. Minute gelang SCP-Sturmneuzugang Patrick Fähnrich noch der Ehrentreffer.

FV Ravensburg - SC Markdorf 8:0 (3:0)

Tore: 1:0, 2:0 Soyudogru (5., 42.), 3:0 Wohlfarth (44.), 4:0, 5:0 Reiner (42.), 6:0, 7:0, 8:0 Soyudogru (59., 62. 80.)

SR: Kempter (Sauldorf)

Z.: 160

 

Schon nach fünf Minuten schlug es zum ersten Mal hinter SCM-Keeper Alexander Koch ein. B. Soyudogru musste bei einer scharfen Hereingabe nur den Fuß hinhalten. In der 41. Minute erhöhte B. Soyudogru mit einem unhaltbaren 18 Meter-Schuss auf 2:0 für den FVR. Unmittelbar vor der Pause gelang Ex-Profi Steffen Wohlfarth mit einem trockenen Zehnmeter-Knaller das 3:0.

Im zweiten Abschnitt spielte der Oberligist dann Katz’ und Maus mit dem bedauernswerten Gastgeber. Noch fünfmal mussste Sportclub-Keeper Koch hinter sich greifen.




1. FC Rielasingen-Arlen - VfB Friedrichshafen 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Kayancas (42.), 2:0 Möhrle (78.),

3:0 Hajdarovic (87.)

SR: Palatini (F.A.L.)

Z.: 230

 

In der Anfangsphase war zwischen beiden Mannschaften kein wesentlicher Unterschied zu erkennen. Der württembergische Landesligist wehrte sich tapfer gegen den südbadischen Verbandsligisten. Zwar hatten die Rielasinger ein bisschen mehr vom Spiel, aber Friedsrichshafens Hintermannschaft agierte clever genug, nicht viel zuzulassen. Der VfB ließ die Angreifer der Südbadener nur selten zur Entfaltung kommen. Doch Rielasingen-Arlen blieb druckvoll und drängte auf den Führungstreffer. Dieser fiel durch einen Kopfball von Kayancas aus elf Metern. Nach einer Flanke hatte Kayancas den Ball gegen die Laufrichtung des VfB-Torhüters in die Maschen gesetzt (42.). Doch auch nach dem Wechsel agierte der VfB gut, zeigte, dass er den Gegentreffer gut weggesteckt hatte. Und so brachte eine Einzelleistung die Vorentscheidung. Möhrle setzte zum Alleingang an und ließ weder der VfB-Abwehr noch dem Torwart eine Chance. Der Knock-Out für die Württemberger, die zwar alles nach vorne warfen, aber keinen Erfolg mehr hatten. In der Schlussminute traf Hajdarovic per Schuss aus zehn Metern zum 3:0, auch weil dem VfB nun die Kraft ausging.

VfB Friedrichshafen - SC Pfullendorf 3:3 (1:1)

Tore: 1:0 Ibrahim Tuncay (7.), 1:1 Eigentor (41.),

1:2 Stützle (60.), 2:2, 3:2 Ibrahim Tuncay (76./89.), 3:3 Fähnrich (90.)

SR: Mac-Nelly (Hilzingen)

Z.: 180

 

Am Sonntag präsentierte sich der VfB Friedrichshafen gut erholt von den Anstrengungen des Samstagabends. In einer unterhaltsamen, schnellen Partie fielen reichlich Tore. Beide gingen von Beginn an engagiert zu Werke und besaßen Torchancen. Mit einem Schlenzer vom linken Eck des Fünfmeterraums ins rechte Toreck brachte Ibrahim Tuncay seine Mannschaft vom See in Führung (7.). Es sollte nicht der letzte Streich des Friedrichshafener Goalgetters sein. Doch trotz des frühen Rückstands zeigte sich der SCP keineswegs geschockt, drängte auf den Ausgleich und vergab Slawig nach einem Angriff über die linke Seite. So dauerte es bis kurz vor der Pause, ehe ein Eigentor den Ausgleich brachte (41.). Bis zu diesem Zeitpunkt war Friedrichshafen dem 2:0 näher als der SCP dem ersten Treffer. Nach der Pause kam der SCP stärker aus der Kabine, doch es dauerte bis zur 60. Minute, ehe Stützle mit einem Abstauber nach einer Ecke den SCP in Führung brachte. Doch dann schlugen die Minuten des Ibrahim Tuncay. Nach einem schönen Zuspiel glich er zunächst aus kurzer Distanz aus (76.), und kurz vor dem Schlusspfiff markierte derselbe Spieler mit einem Schlenzer aus halblinker Position sogar die Führung für die „Seehasen“. Als alle mit einem Sieg des VfB rechneten gelang SCP-Neuzugang Fähnrich doch noch der Ausgleich - 3:3 (90.). Kurz zuvor hatte di Leo noch das 4:2 für den VfB auf dem Fuß gehabt.



SC Markdorf - SC Konstanz-Wollmatingen 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 Rössler (24.), 1:1 Ben-Chaib (56.),

1:2 Zivanic (73.)

SR: Litterst (Worblingen)

Z.: 190

 

Zunächst gehörte dem SC Markdorf mehr von der Partie. Der Gastgeber spielte optisch überlegen, Konstanz-Wollmatingen agierte eher abwartend. Allerdings spielten sich die Markdorfer keine echten, nennenswerten Torchancen heraus - bis zur 22. Minute, als die Markdorfer - endlich - erstmals so etwas wie Torgefahr ausstrahlten. Zwei Minuten später passierte es: Nach einer Ecke schoss Rössler aus kurzer Distanz unhaltbar ein und brachte den Gastgeber in Führung - 1:0 (24.). In der Folge investierte Konstanz mehr ins Spiel, bleib vor dem Tor aber zunächst harmlos. Ausgerechnet ein Lapsus in der Markdorfer Defensive brachte dann den Ausgleich, als Ben-Chaib einen Abpraller verwertete (56.). Danach neutralisierten sich beide Mannschaften eine gewisse Zeit, nur um in der Schlussphase die Bemühungen zu intensivieren. Nun wollten beide den Siegtreffer. Und auch beim Siegtreffer der Gäste spielte Markdorf selbst keine glückliche Rolle. Ein Markdorfer Angreifer wollte den Ball aus dem Mittelfeld - gedacht als Rückpass - in den eigenen Reihen zirkulieren lassen - spielte den Ball aber in die eigene Abwehrgasse. Statt eines eigenen Spielers „fand“ er aber Zivanic, der sich das Geschenk nicht entgehen ließ - 1:2 (73.). Am Ende machte Markdorf auf, besaß gute Möglichkeiten, hatte aber Glück, dass Konstanz keinen Konter verwertete.


FC Uhldingen - VfB Friedrichshafen 0:3 (0:2)

Tore: 0:1 D. Di Leo (6.), 0:2 D. Di Leo (7.), 0:3 Booch (60.)

SR: McNally (Hilzingen)

Zusch.: 150

 

Der württembergische Landesligist stellte die Weichen gegen den südbadischen Bezirksliga-Aufsteiger schon frühzeitig auf Sieg. Von Daniel di Leos Doppelschlag in der 6. und 7. Minute erholten sich die ersatzgeschwächten Uhldinger im Grunde gar nicht mehr. Beim 0:1 schloss di Leo einen Konter ab, schob einen Querpass ein. Beim 0:2 traf er per Kopf. Die Häfler vergaben bis zur Pause noch mehrere Großchancen, die besten ließ Sascha Hohmann liegen. Gleich nach dem Seitenwechsel hatte der FCU seine erste Großchance, doch VfB-Keeper Holzbauer reagierte stark. Boochs Kopfballtor zum 0:3 brachte die Überlegenheit des VfB in Zahlen zum Ausdruck.

SC Konstanz-Wollmatingen - FV Ravensburg 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Steffen Wohlfarth (35./HE), 1:1 Slef (38.), 1:2 Hörger (68.)

 SR:Ehing (Welschingen)

 Z.: 220

 

Lange ging es in der letzten Partie des Sonntags zerfahren zu, Ravensburg probierte es, Konstanz verweigerte sich ein bisschen, spielte defensiv diszipliniert, stand gut und stellte den Oberligisten vor eine knifflige Aufgabe. Ravensburg bestimmte das Spiel, fand aber nicht die Mittel, die Abwehr der Konstanzer zu knacken, meist fehlte der letzte Pass. Nach etwas mehr als einer halben Stunde brachte Ex-Profi Steffen Wohlfahrt seine Mannschaft mit einem umstrittenen Handelfmeter in Führung (35.). Doch die Freude währte nur kurz: Mit der ersten Chance glich der SC Konstanz-Wollmatingen aus. Nach einer Ecke köpfte Slef ein. Verdient. Am Spiel änderte sich nichts. Ravensburg spielte überlegen, fand aber nur selten eine Lücke. Erst in der 68. Minute musste wieder eine kuriose Szene für den Ravensburger Treffer herhalten. SCK-Schlussmann hielt einen toll getretenen, fast unhaltbaren Freistoß der Ravensburger, hatte aber das Pech, dass der Ball nach der Rettungstat gegen den Pfosten prallte und Hörger auf den Fuß fiel. Der staubte ab zur erneuten Führung für den Oberligisten (68.). Auch in der Folge beschränkte sich der SC Konstanz darauf, das Ergebnis zu halten und möglichst nichts zuzulassen. Nach einer Ecke hatte Konstanz die beste Chance zum Ausgleich, vergab aber ein verdientes Unentschieden.

 

 


SV Weingarten - SC Konstanz/Wollmatingen 0:3 (0:1)

Tore: 0:1 Slef (44.), 0:2 Bienger (50.), 0:3 Dold (85.)

SR: Barisic (Stetten a.k.M.)

Zusch.: 150

 

Die erste Halbzeit verlief noch ausgeglichen. Weingarten hatte auch die ersten Chancen, doch SC-Keeper Beisinger reagierte jeweils glänzend. Kurz vor der Halbzeit gelang den Südbadenern durch Slef per Kopfball die Führung. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel schloss Bienger einen Konter für Konstanz zum 0:2 ab - die Vorentscheidung. Der SC war fortan klar überlegen. In der 85. Minute traf Dold aus zwölf Metern zum 0:3. Weingarten-Keeper Marcel Maier hielt zwei Minuten später noch einen Konstanzer Foulelfmeter und damit die Niederlage in Grenzen.



Rot-Weiß Salem - TuS Immenstaad 0:1

Tor: 0:1 Haug (28.)

Z.: 120. - SR: Patrick Schaffarth (Zi./Hi./Ho.)

BV: Schraivogel (Salem) hält FE von Heberle (35.)

 

Salem erwischt den besseren Start in die Partie und hat die erste Chance, doch Beck trifft aus kurzer Distanz nur die Latte (5.). Danach schleichen sich ins Spiel der zwei Klassen höher spielenden Rot-Weißen Nachlässigkeiten ein. Immenstaad übernimmt das Kommando, der Klassen-Unterschied ist nicht mehr zu erkennen. Im Gegenteil. Für den Treffer des Tages sorgt Haug. Jonas Heberle tritt einen schönen Freistoß aufs Tor, Schraivogel im Salemer Tor kann den Ball nicht festhalten, die RW-Abwehr schläft und Haug staubt aus kurzer Distanz ab (28.). Sieben Minuten später hat Heberle die Chance zum 2:0, doch Schraivogel hält den Foulelfmeter des Immenstaaders (35.). Kurz vor Schluss hat Salem die beste Chance zum Ausgleich, doch Nicky Notheis vergibt freistehend vor dem TuS-Tor und jagt die Kugel am Tor vorbei.

TuS Immenstaad - SC Konstanz-Wollmatingen 0:2

Tore: 0:1 Serkan Calsikan (11.), 0:2 Walentin Waibel (22.)

Z.: 120. - SR: Patrick Schaffarth (Zi./Hi./Ho.)

 

Immenstaad kann den Schwung aus dem ersten Spiel nicht ganz mitnehmen, dafür sind die Konstanzer einfach zu gut. Früh zeigt sich: Es wird ein Spiel auf ein Tor. Konstanz-Wollmatingen geht zunächst mit seinen Chancen großzügig um, scheitert zweimal an Schönhardt, Schlussmann der Immenstaader, und vergibt zweimal in aussichtsreicher Position (3./5./8./10.). Doch dann passiert es. Serkan Calsikan erzielt mit einem schönen Schlenzer den längst fälligen Führungstreffer für die Konstanzer (11.). Nach einer schönen Kombination ist es Walentin Waibel, der mit einem trockenen, platzierten Schuss zum 2:0 für die Konstanzer abschließt. Kurz vor dem Schlusspfiff hat Konstanz noch die Möglichkeit zu erhöhen, doch ein Kopfball klatscht an die Latte (38.)

SC Konstanz-Wollmatingen - Rot-Weiß Salem 2:0

Tor: 1:0 Aleksander Zivanic (19.), 2:0 Jonas Jehle (37./FE)

Z.: 120. - SR: P. Schaffarth (Zi./Hi./Ho.)

 

Ähnlich wie im ersten Spiel gegen Immenstaad dominiert der SC Konstanz-Wollmatingen auch diese Partie. Dennoch ist das Spiel eher träge, auch weil Salem, das - um das Halbfinale doch noch zu erreichen - gewinnen müsste, nichts tut. Mit einem Schuss von der Strafraumgrenze bringt Zivanic sein Team in Führung (11.), mit einem berechtigten Foulelfmeter erhöht Jehle (37.), dazwischen hat Ben-Chaib per Kopf die beste Chance die Entscheidung früher herbeizuführen, doch sein Kopfball klatscht an den Pfosten (18.)



Klassenerhalt - Meisterschaft - Relegation. Eine saison mit allen Extremen

Nach der Aufstiegseuphorie und den damit verbundenen ausgiebigen Feierlichkeiten der Ersten, begann die neue Saison in der Landesliga mit einem hoffnungsvoll stimmenden Auftreten im Markdorf-Cup, bei dem zahlreichen nahmhaften Gegner erfolgreich die Stirn geboten wurde. Ebenso erfolgreich gestaltete sich der Auftakt im SBFV-Rothaus-Verbandspokal, in dem direkt der haushohe Favorit aus Pfullendorf auswärts besiegt wurde. Der Start in der neuen Liga fiel dagegen zunächst ernüchternd aus. Zwar war bereits beim Saisonauftakt in Konstanz spürbar, dass man spielerisch mithalten konnte, aber es fehlte an Cleverness und Galligkeit, um gegen erfahrene Landesligateams zu punkten. Nachdem die ersten Siege eingefahren, trat man selbstbewusster auf und konnte insbesondere durch eine drei-Siege-Serie gegen Salem, Löffingen und Dettingen eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde schaffen. Auch in der zweiten Saisonhälfte schwankten die Ergebnisse, die Mannschaft schaffte es aber dennoch, immer wieder wertvolle Punkte zu sichern und hielt sich gegen Ende der Saison permanent über dem Strich. Nach dem Sieg gegen Löffingen stand, trotz der total unnötigen Derbyniederlage in Salem, der Klassenerhalt fast schon fest, jedoch musste man nach drei schwächeren Spielen zum Saisonende noch einmal zittern, konnte aber am Ende doch relativ souverän mit einem respektablen elften Tabellenplatz die Klasse halten. Insbesondere auch wegen der teilweise arg angespannten Personallage eine tolle Leistung des gesamten Teams, das auch im SBFV-Pokal noch für Furore sorgte und erst im Viertelfinale gegen den Ligakonkurrenten FC Schonach auswärts vor beeindruckender Kulisse die Segel streichen musste.

Die Zweite hatte durch die in der Vorsaison verlorene Aufstiegsrelegation einen herben Dämpfer zu verkraften, schaffte es aber, sich in der Vorbereitung nach der sehr kurzen Sommerpause aufzuraffen und nahm sich vor, einen neuen Anlauf zu starten. Die Hinserie wurde erfolgreich weitestgehend erfolgreich gestaltet, viele Spiele sehr souverän gewonnen, andererseits auch zu viele Punkte unnötig hergeschenkt. In Salem kassierte man kurz vor Schluss durch einen Slapstick-Gegentreffer den Ausgleich, gegen Bermatingen und Türkgücü schenkte man eine sichere Führung her, entsprechend stand man nach den ersten zwölf Spieltagen nur auf Platz 2 hinter dem FC Kluftern, der unerwartet souverän durch die Liga marschierte und sich als ärgster Konkurrent erwies. In der Rückrunde zahlte sich die lange und harte Wintervorbereitung aus. Am zweiten Spieltag des neuen Jahres traf man im Topspiel auf Kluftern und gewann souverän auf fremden Platz, im Anschluss wurden Siege in Serie eingefahren und der FCK II, dem die Selbstverständlichkeit ein wenig abhanden gekommen ist, ließ regelmäßig Punkte, sodass sich die Zweite bereits drei Spieltage vor Schluss mit einem 6:0 Kantersieg gegen den TuS Meersburg die hochverdiente und längst überfällige Meisterschaft sicherte.

Unsere A-Junioren starteten ebenfalls den Angriff auf die Bezirksliga, erzielten gute Ergebnisse und standen am achten Spieltag dem direkten Konkurrenten SV Orsingen-Nenzingen in Markdorf gegenüber. Dieses Spiel ging leider nach leidenschaftlichem Kampf mit 0:2 verloren und Orsingen-Nenzingen erwies sich in der restlichen Spielzeit als verdienter Meister, denn sie gaben nicht einen einzigen Punkt verloren. Unsere A-Jugend bewies aber große Moral und sprang am letzten Spieltag durch einen 4:1 Sieg gegen den SV Deggenhausertal auf den zweiten Platz, der einen Platz in der Aufstiegsrelegation bedeutete. Diese wurde unter der Woche auf neutralem Platz in Illmensee ausgespielt, Gegner war der FC Öhningen-Gaienhofen. Unsere blau-weißen Jungs waren über 90 Minuten dominant und spielten die überforderten Öhninger teilweise an die Wand, am Ende stand ein nie gefährdeter 5:0 Sieg zu Buche, der durchaus auch noch höher hätte ausfallen können.

 

Insgesamt kann man mit dieser Saison nur zufrieden sein, alle Extreme, die der Fußball zu bieten hat, wurden von den Markdorfer Mannschaften geboten. Leidenschaftlicher Abstiegskampf, eine souveräne Meisterschaft und ein spannendes Entscheidungsspiel auf neutralem Platz. Am Ende jeweils mit dem besseren Ende für die Blau-Weißen, die nächstes Jahr in der Landesliga (1. Mannschaft), der Kreisliga A (2. Mannschaft) und in der Bezirksliga (A-Jugend) antreten werden.


Jahreshauptversammlung 2017

Die Abteilung Fußball des Sportclubs Markdorf (SCM) blickt in seiner Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

 

Bei der Hauptversammlung der Abteilung Fußball des SCM zeigte sich Abteilungsleiter Gerhard Klank mit dem Vereinsjahr 2016 sehr zufrieden. Sportliche Erfolge habe man mit der ersten Mannschaft durch den Aufstieg in die Landesliga sowie in den Jugendabteilungen feiern können. Die zweite Mannschaft hatte den Aufstieg schon vor Augen, schaffte es aber am Ende doch nicht.

Vorerst gelte es alles daran zu setzen, dass sich die erste Mannschaft als Aushängeschild des Vereins in der Landesliga etabliert, so Klank. Jugendleiter Robert Schmid und Gerhard Klank verwiesen darauf, dass man über 250 Kinder und Jugendliche trainiere und es hierfür zu wenig Trainer und Betreuer gebe. "Wir sind dringend darauf angewiesen, dass wir von den Eltern mehr Unterstützung bekommen, um diese Aufgaben bewältigen zu können", erklärt Klank.

Herausragende Veranstaltungen seien der Markdorf-Cup, das große Jugendturnier um den Albert-Weber-Cup sowie die Musikveranstaltung in der Stadthalle während des Stadtfests. Die Mitgliedsbeiträge reichen nicht aus, ohne die wichtigen Einnahmen durch Sponsoren und Veranstaltungen könnte der Spielbetrieb nicht aufrechterhalten werden, erläuterte Klank. Es sei daher wichtig, auch künftig neue Sponsoren und Helfer zu suchen, da die Finanzreserven nur sehr beschränkt seien. Im Nachwuchsbereich baue man auf den neuen Jugendkoordinator Rainer Hartel, der bereits tatkräftig unterwegs sei, den Jugendbereich neu aufzustellen. Bei den Wahlen stellte sich Markus Kieferle nicht mehr für das Amt des Kassierers zur Verfügung, auf ihn folgte Markus Holzschuh.

 

SCM-Vorstand Fußball:

 

Abteilungsleiter Gerhard Klank, Kassierer Markus Holzschuh, Schriftführer Tobias Brändle, Jugendleiter Robert Schmid, Stellvertreter Jugendleiter Uwe Schulz, Berti Müller, Markus Karg und Timo Bauscher jeweils Beisitzer. 

 

(Andreas Lang, südkurier.de)


Trikotübergabe im Rahmen des Heimspieles gegen F.A.L.

Alexander Kauderer (Sport2000), Christian Weber (Weber Automotive GmbH), Gerhard Klank, Georg Riedmann, Matthias Maunz (Bären- und Pandaapotheke)

Nachdem die Firma Weber Automotive GmbH seit September des letzten Jahres als Hauptsponsor für den gesamten Jugendbereich des SC Markdorf 1910 e.V. Abteilung Fußball (SCM) gewonnen werden konnte und im Zuge dessen alle Jugendmannschaften des SCM mit neuen Trikotsätzen ausgestattet hat, sowie in Zusammenarbeit mit Proma Sport2000 die Trainingsbekleidung für die Jugendspieler subventioniert und somit für alle Familien das Fußballspielen erleichtert, konnte diese erfolgreiche Partnerschaft jetzt auch auf den Aktivenbereich (Erste, Zweite und AH-Mannschaft) ausgedehnt werden. An der Seite der Bären- und Pandaapotheke wird die Firma Weber Automotive GmbH damit zweiter und gleichrangiger Hauptsponsor der SCM-Aktiven und stattet alle SCM-Fußballmannschaften, von den Bambinis bis zu den Alten Herren, gleichsam mit einheitlichen Trikots aus.

Diese Kooperation wurde im Rahmen des Landesligaheimspieles gegen die SpVgg. F.A.L. offiziell bekanntgegeben, wobei die beiden Siege der Ersten und Zweiten Mannschaft in Anwesenheit der Sponsoren Christian Weber und Matthias Maunz, sowie Bürgermeister Riedmann den Rahmen auch sportlich vollkommen machte.

Mit dieser zusätzlichen Kooperation stellt sich der SC Markdorf 1910 e.V. Abteilung Fußball wirtschaftlich sicherer auf und freut sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre und auf weitere ebenso erfolgreiche Jahre der Partnerschaft.

 

Gleichsam erhofft sich der SCM, dass dieses Beispiel der vertrauensvollen Zusammenarbeit weitere Firmen und Geschäfte in der Stadt Markdorf und Umgebung anspricht und zusätzliche Unterstützung ermöglichen.


Markdorf cup 2016

SC Markdorf - FC WRZ 2:0 - Tore: 1:0 Demir (42.), 2:0 Hohmann (44.) -SR: Schneider (Konstanz) - Zuchauer: 110 - In einem ausgeglichenen Spiel ging Landesligaaufsteiger Markdorf gegen den Bezirksligisten mit ein wenig Glück als Sieger vom Platz. Beide Teams hatten hochkarätige Chancen, sodass ein Remis eher dem Spielverlauf entsprochen hätte. Demir und Hohmann hatten aber etwas dagegen, erzielten kurz vor Schluss die Siegtreffer.

FC WRZ 2010 - FC RW Salem 1:1 - Tore: 1:0 Wenger (26.), 1:1 Binder (28.) - SR: Schneider (Konstanz). Z.: 120 - Landesligist Salem hatte die Partie zu Beginn im Griff, vergab aber durch Beck und Oral zwei Großchancen. Nach 15 Minuten wurde WRZ besser und erzielte das 1:0 durch Wenger (26.). Eine Unaufmerksamkeit in der WRZ-Abwehr nutzte der Salemer Binder zum Ausgleich. Beide Teams ließen weitere Chancen liegen, es blieb beim 1:1

FC RW Salem - SC Markdorf 0:1 - Tor: Hohmann (44.) - SR: Schneider (Konstanz) - Zusch.: 120 - Im Duell der Landesligisten gelang Hohmann eine Minute vor Schluss der verdiente Siegtreffer, denn die Gastgeber dominierten die Partie die gesamten 45 Minuten lang. Markdorf gelang damit der Einzug ins Halbfinale.


TuS Immenstaad - TSV Eschach 2:1 - Tore: 1:0 Eigentor (24.), 2:0 Hofstetter (25.), 2:1 Böning (40.) - SR: Jäger (Orsingen) - Zusch.: 120 - Kein Klassenunterschied war im Duell des Bezirksliga-Aufsteigers Immen-staad mit dem Landesligisten Eschach zu erkennen. Ein Eigentor brachte dem TuS die 1:0-Führung, dem Hofstetter nur eine Minute später den zweiten Treffer folgen ließ. Eschach warf in der Schlussphase alles nach vorne und kam durch Böning zum 1:2. Dabei blieb es.

FV Walbertsweiler/Rengetsweiler - TuS Immenstaad 4:1 - Tore. 1:0 Eigentor (8.), 2:0, 3:0 Fürst (16./17.), 3:1 Kraljevic (29.), 4:1 Alkan (35.) - Landesligist FV WaRe beherrschte Immen-staad nach Belieben. Immenstaad schwanden bei der Gluthitze auch zusehends die Kräfte. Fürsts Doppelschlag (16./17.) zum 2:0 und 3:0 entschied die Partie frühzeitig

TSV Eschach - FV Walbertsweiler/Rengetsweiler - Tore: 0:2 - Tore: 0:1 Oswald (21.), 0:2 Erbe (34.) - SR: Jäger (Orsingen) - Zuch.: 120 - Ein herrlicher Lupfer von Hagenmaier (21.) sowie ein strammer Flachschuss von Erbe (34.) brachten der Ruddies-Elf den Einzug ins Halbfinale.


SC Markdorf – FV Walbertsweiler/R. 4:0 (2:0).

VfB Friedrichshafen – SV Weingarten 8:1 (2:0) 1:0 (18.) Merz, 2:0 (24.), 3:0 (54,), 4:0 (56.), 5:0 (67.)  Di Leo D. , 6:0 (73.) Selak, 6:1 (81,) Beile, 7:1 (82,) Booch, 8:1 (85.) Di Leo D. – SR: F. Ehing (Welschingen), Z: 150
Der VfB Friedrichshafen dominierte die Partie von Beginn und landete einen Kantersieg. Es dauerte allerdings eine gute Viertelstunde, ehe die Seehasen den Vorteil zählbar machten. Der Halbzeitstand von 2:0 schmeichelte und ließ den Landesligakontrahenten noch hoffen. Doch Daniel di Leo markierte nach dem Wechsel innerhalb von knapp 20 Minuten vier Treffer und erledigte die Oberschwaben quasi im Alleingang. Insgesamt gelangen dem Häfler Angreifer 5 Treffer, den Ehrentreffer für den enttäuschend spielenden SV Weingarten erzielte wenige Minuten vor dem Ende Bleile. Der VfB Friedrichshafen qualifizierte sich mit diesem Sieg für die Endrunde des diesjährigen Markdorf-Cup-Turniers  und spielt in der RAFI-Gruppe gegen den FV Ravensburg und den TSV Berg.


SC Pfullendorf – SC Markdorf 3:2 (2:1). – Tore: 0:1 Hohmann (26.), 1:1 Stützle (28.), 2:1 Frank (45.), 3:1 F. Erden (74.), 3:2 Hohmann (79.). – SR: Kücheler (Mühlhausen). – Z: 200. - Der Landesligaaufsteiger war dem Verbandsligisten über weite Strecken ebenbürtig. Nach einem gut vorgetragenen Angriff brachte Hohmann - auf Zuspiel von Marchoud - die Markdorfer in Führung. Ein Abstimmungsfehler in der neuformierten Markdorfer Abwehr begünstigte nur zwei Minuten später den Ausgleich für die Pfullendorfer durch Lukas Stützle, Neuzugang vom SV Hohentengen. Danach gab es einigen Leerlauf, ehe ein weiterer Fehler der Markdorfer den SCP in Führung brachte. Frank staubte zum 2:1 ab. Auch nach der Pause begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Einen sehenswerten Spielzug schloss Erden mit einem Distanzschuss flach ins Eck ab - 3:1 für den SCP. Doch Hohmann erzielte mit seinem zweiten Tor den Anschlusstreffer. Markdorf hatte in der Schlussphase mehr vom Spiel, traf aber nur den Pfosten.

FV Ravensburg – VfB Friedrichshafen 3:1 (2:1). – Tore: 1:0 Wiest (7.), 2:0 Fiesel (29.), 2:1 Booch (45.), 3:1 Wohlfarth (83.). – SR: Michael Kempter (Sauldorf). – Z: 200. - Der Oberligist trat schon zu Beginn dominant auf. Bereits nach sieben Minuten ließ Wiest im Strafraum zwei Gegenspieler und den Torwart aussteigen und schob zur Führung für den Oberligisten ein. In der Folge verpasste es der FV Ravensburg nachzulegen. Vor allem Friedrichshafens Torhüter Maier hielt den württembergischen Landesligisten im Spiel gegen Wohlfarth und Zimmermann. Nach vorne setzte der VfB nur sehr wenige Akzente. Beispiel: Erst in der 40. Minute gab es den ersten Eckstoß für den VfB. Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 2:0 für den Oberligisten, der allerdings in der Schlussphase den Anschlusstreffer der Häfler hinnehmen musste. Booch traf etwas glücklich. In der zweiten Halbzeit ließ Ravensburg etwas nach. Es reichte aber, um Friedrichshafen auf Distanz zu halten. Ihre beste Szene hatten die Friedrichshafener durch einen Schuss von Caltabiano (87.). Doch kurz zuvor hatte der ehemalige Profi Wohlfarth mit dem 3:1 für die Entscheidung gesorgt (83.).


VfB Friedrichshafen - TSV Berg 0:6 (0:2). - Tore: 0:1 Kalteis (5.), 0:2 Deutelmoser (7.), 0:3 Braniszewski (66.), 0:4 Bentele (74.), 0:5 Padilla (79.), 0:6 Rainbow (83.). - BV: Maier (FN) hält FE von Dzierzawa (33./Berg). - Z.: 120. - SR: Streibert (Allensbach). - Von Beginn an ging der Verbandsligist ein hohes Tempo und ließ dem Qualifikanten, der zum zweiten Mal binnen 24 Stunden ran musste, keine Chance. Bereits in der Anfangsphase stellte Berg die Weichen auf Sieg (5./7.). Danach ließ es die Mannschaft von Trainer Adnan Sijaric etwas lockerer angehen. Der Ex-Pfullendorfer im Kasten der Berger, Willibald, vereitelte (20.) die erste Chance des VfB. Auf der Gegenseite hielt nun VfB-Torwart Maier seine Mannschaft im Spiel. Unter anderem parierte er einen Elfmeter von Dzierzawa. Der VfB hatte Möglichkeiten zum Anschluss. Gegen Ende schwanden die Kräfte des Landesligisten. Nach einem Abwehrschnitzer des VfB fiel Braniszewski der Ball vor die Füße - 3:0 (66.). Berg schraubte das Ergebnis am Ende in die Höhe.

SC Markdorf - SpVgg. F.A.L. 3:2 (2:0). - Tore: 1:0 Marchoud (42.), 2:0 Hohmann (44.), 2:1 Höfler (56.), 2:2 Hübschle (61.), 3:2 Hohmann (90.). - Z.: 250. - SR: M. Kempter (Sauldorf). - Glücklicher, aber verdienter Sieg des SC Markdorf. Nach einem frühen Tor von Steuer, das Schri Kempter wegen Abseits nicht anerkannte (5.), hatte auf der Gegenseite die SpVgg. F.A.L. die Chance - drüber (8.). Kurz vor der Pause erzielte dann Marchoud nach einem Pass in die Schnittstelle die Führung (42.) und nur zwei Minuten später nutzte Hohmann die noch herrschende Verwirrung in der F.A.L.-Abwehr zu zweiten Treffer. Nach der Pause gelang dem Verbandsligaabsteiger mit einem Doppelschlag der Ausgleich, als Braun seine Stürmer zweimal in Szene setzte. Es folgte ein offener Schlagabtausch, den am Ende Hohmann zu einem für Markdorf guten Ende brachte.


TSV Berg – FV Ravensburg 3:1 (2:1) Tore: 1:0 (9.) Bentele, 2:0 (30.) Kalteis, 2:1 (45.) Hörtkorn, 3:1 (80.) Battaglia. – SR: Renner (Meßkirch) Z: 250 Der TSV Berg hat gestern Abend beim Markdorf-Cup den FV Ravensburg mit 3:1 besiegt und steht als Finalist in der Rafi-Gruppe fest. Der Verbandsligist gestaltete die Partie überlegen, der FV Ravensburg wirkte etwas müde. Nachdem ein Berger Freistoß in der 6. Minute knapp vorbeistrich, hatte Bentele in der 9. Minute mehr Glück, als sein Freistoß aus 24 Metern unhaltbar abgefälscht zum 1:0 im Tor landete. Der TSV Berg blieb in der Folge dominant, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Ravensburg ließ jedoch eine Trotzreaktion auf den Rückstand vermissen und blieb im Abschluss harmlos. Nach einer halben Stunde traf Kalteisen nach einem Konter aus Spitzem Winkel sehenswert zum 2:0. Erst in der Schlussphase der ersten Hälte konnte der FV Ravensburg mehr Akzente setzen und kam einige Male gefährlich in den Strafraum des Verbandsligisten. In der 45. Minute wurde der Oberligist belohnt, als Hörtkorn das kuriose 2:1 erzielte: Nach einem Fallrückzieher von Wohlfahrt wurde der Ball im Fünfmeterraum zweimal abgefälscht.

Wer nach der Pause einen aggressiven FV Ravensburg erwartete, sah sich getäuscht. Berg hatte weiter das Zepter in der Hand und auch die besseren Chancen, wenn auch zunächst keine klaren. In der Schlussviertelstunde wurden die Angriffe der Berger präziser. Nachdem FVR-Torhüter Mesic einen Ball sehenswert parierte, sorgte Battaglia im zweiten Versuch mit dem Kopf für die endgültige Entscheidung. Am heutigen Mittwoch treffen um 19 Uhr der SC Pfullendorf und die SpVgg F.A.L. aufeinander. Alle drei Teams der Sulger-Gruppe haben noch Chancen auf den Einzug ins Endspiel am Freitag.

 

SC Pfullendorf – SpVgg. F.A.L. 2:2 (0:2) – Tore : 1:0 (16.) Burgenmeister, 2:0 (58.) Reichle, 2:1 (76.) Klasan, 2:2 (85.) Keller. – SR: Kracheel (Überlingen) ZS: 150 – Am Freitag wird der Markdorf Cup mit den Endspielen fortgesetzt. Um 17 Uhr trifft der Zweite der Sulger-Gruppe, der SC Markdorf, im Spiel um Platz drei auf den FV Ravensburg (Zweiter der Rafi-Gruppe). Und um 19 Uhr duelliert sich der SC Pfullendorf (Sieger der Sulger-Gruppe) mit dem TSV Berg, der die Rafi-Gruppe gewonnen hatte, um die Siegertrophäe. Kurz war der SCM im Finale, beim Stand von 2:1 für F.A.L, aber der SCP hat sich in einem Schlussspurt verdient den Einzug ins Endspiel erkämpft. Die Partie begann ausgeglichen, Landesligist F.A.L. und Verbandsligist SCP neutralisierten sich. Nach dem ersten Warnschuss durch Küchle hatte die Spielvereinigung etwas mehr vom Spiel, ging nur wenig später durch Burgenmeister 1:0 in Führung. Der hatte die zu weit aufgerückte SCP-Abwehr überlaufen und den Torwart ausgespielt. Abgesehen von einem gefährlichen Schuss des Pfullendorfers Scherer lief bis zur Pause nicht mehr viel. Und die zweite Hälfte begann erneut mit einem optischen Übergewicht von F.A.L. Die Landesligafußballer spürten, dass da etwas gehen könnte. Und als Erdem im SCP-Strafraum die Hand zu Hilfe nahm, Reichle sicher verwandelte, stand die SpVgg im Finale. Allerdings ließen bei ihr in dem Maße die Kräfte nach, wie Pfullendorf sich gegen das Turnieraus stemmte. Ein Torwartfehler begünstigte das 1:2, Hummel machte seinen Fehler, er hatte ein Flanke unterschätzt, mit exzellentem Reflex wieder gut. Aber der SCP-Druck war jetzt zu groß. Keller gelang das verdiente 2:2. F.A.L. hatte es versäumt, den Sack zuzumachen.


Spiel um Platz 3: SC Markdorf – FV Ravensburg 1:3 (1:1). – Tore: 1:0 (11.) Hohmann, 1:1 (40.) Soyudogru, 1:2 (53./FE) Soyudogru, 1:3 (62.) Soyudogru. – SR: Salwik (Salem).  Z: 180.
Das Spiel um Platz drei zwischen dem Gastgeber SC Markdorf und dem FV Ravensburg wurde zuvor wegen eines Gewitters und einer Starkregenpause auf zweimal 35 Minuten verkürzt. Die Partie begann mit einer Großchance für Ravensburg nach fünf Minuten. Der Oberligist vertändelte den Ball im Fünfmeterraum jedoch etwas leichtfertig, ehe SC-Torwart Benno parierte. Markdorf löste sich schnell und sorgte für ein ausgeglichenes Spiel. Die erste Chance hatte der Landesliga-Aufsteiger in der 9. Minute, in der direkten Folge fiel das 1:0 für die Gastgeber, als Hohmann eine schöne Vorarbeit von Ramzi verwertete. Anschließend tat sich nicht viel, auf beiden Seiten verhinderten die Torhüter Schlimmeres. Kurz vor der Pause erzielte Soyudogru aus kurzer Distanz den Ausgleich, als die Markdorfer Defensive für einen Moment unachtsam war. Nach dem Wechsel verschärfte der Oberligist das Tempo. Einen Foulelfmeter verwandelte erneut Soyudogru sicher zum 1:2. Ravensburg blieb am Drücker. Das 1:3 durch einen Kopfball von Soyudogru brachte die Entscheidung. Die Chance zu verkürzen hatte Hohmann kurz vor Schluss, als er den weit vor dem Tor stehenden FV-Keeper Kraus mit einem Heber überlisten wollte und knapp scheiterte.

Endspiel: SC Pfullendorf – TSV Berg 4:0 (2:0). – Tore: 1:0 (27.) Holzmann, 2:0 (31.) Frank, 3:0 (62.) Frank, 4:0 (86.) Stützle. – SR: M. Kempter (Sauldorf). Z: 200.

Der SC Pfullendorf und der TSV Berg neutralisierten sich in der ersten Viertelstunde des Endspiels, ehe Battaglia für das erste Highlight auf TSV-Seite sorgte. Zwei Minuten später setzte er einen Freistoß aus 25 Metern nur haarscharf vorbei. Damit hatte der aufgrund der bisher gezeigten Leistungen favorisierte württembergische Verbandsligist sein Pulver verschossen. Pfullendorfs Steinhauser scheiterte aus dem Getümmel heraus. Trotzdem etwas überraschend fiel nach einer halben Stunde der Führungstreffer für Pfullendorf durch Holzmann, der nach Zuspiel von Frank aus 16 Metern traf. Frank selber besorgte nur vier Minuten später das 2:0 mit einem unhaltbaren Schuss von der Strafraumecke. Direkt vor der Pause prüften die Berger Schuler und Kalteis noch einmal SCP-Keeper Ritzler. Im zweiten Abschnitt war Pfullendorf weiter optisch überlegen und Berg bemüht, den Rückstand zu verkürzen. Der TSV erspielte sich zwar Chancen, agierte aber im Abschluss zu umständlich oder zu glücklos. Nachdem Bentele aus aussichtsreicher Position verzog, erzielte auf der anderen Seite Frank mit einer sehenswerten Einzelaktion aus 14 Metern das 3:0. Berg blieb weiterhin bemüht und glücklos. Der Oberliga-Absteiger nutzte die offensive Spielweise der Berger noch zum 4:0 durch Stützle (86.) und sicherte sich den Turniersieg.



DFB-Mobil zu Gast beim SC Markdorf

Am 11. Mai 2016 war das DFB-Mobil beim SC Markdorf zu Gast und sorgte damit noch einmal für ein kleines Highlight in der ausklingenden Saison. Beim DFB-Mobil handelt es sich um einen besonderen Service des DFB und jeder Fußballverein kann das DFB-Mobil ein Mal pro Jahr zu sich auf das Vereinsgelände holen. Dabei kommen zwei ausgebildete DFB-Trainer samt professioneller Trainingsaustattung auf den Sportplatz. Während des Besuchs wird eine Mustertrainingseinheit zusammen mit der entsprechenden Kinder-/Jugendmannschaft – in diesem Fall unsere D-Junioren - durchgeführt. Besonders hieran ist vor allem, dass die Trainingseinheit nicht nur für die Spieler, sondern vor Allem auch für die Trainer als Hilfestellung gelten soll, denn Ziel des DFB-Mobils ist es, den Jugend- und Nachwuchstrainern eine entsprechende Unterstützung und Schulung mit auf den Weg zu geben, wie die eigenen Trainingseinheiten im Kinder- und Jugendfußball noch besser und zielgerichteter gestaltet und durchgeführt werden können.

Nach Ankunft des DFB-Mobils sah es kurz danach aus, als verderbe das Wetter den Spaß an der Sache, allerdings zeigte sich die Witterung im folgenden Verlauf äußerst gnädig. Die Trainingsbeteiligung war mit zwanzig Kindern wirklich hervorragend, und auch die Beteiligung der Jugendtrainer samt Jugendleiter und Jugendkoordinator (insgesamt 14 Trainer) war sehr gut. Die gezeigte Trainingseinheit hatte einen Umfang von ca. 90 Minuten und veranschaulichte anhand eines einfachen Feldaufbaus sehr gut, wie effizient und abwechslungsreich eine Trainingseinheit mit wenigen Hilfsmitteln durchgeführt werden kann. Allerdings muss an dieser Stelle gesagt werden, dass die beiden DFB Trainer wirklich einfaches Spiel mit unseren Jungs hatten, denn so brav, anständig und aufmerksam haben wir unsere Mannschaft selten erlebt. Nichtsdestotrotz hatten die Trainer selbstverständlich einige wirklich gute Tipps für uns parat und auch die Jungs haben einiges mitnehmen können.

Im Anschluss an die Trainingseinheit gab es für jeden Spieler noch ein kleines Geschenk sowie eine „Tüte voll Infos“ für die Trainer. Zusätzlich hatten die Trainer noch die Möglichkeit, sich in der anschließenden Info-Runde im Vereinsheim ausführlich über die Trainingseinheit auszutauschen und zu diskutieren, sowie sich ausgiebig über die möglichen Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen des DFB zu informieren. Alles in allem muss man sagen, dass es ein gelungener Nachmittag/Abend war und es sich in jedem Fall lohnt, den Service des DFB-Mobils in Anspruch zu nehmen. Vielleicht hat ja nächstes Jahr eine andere Jugend Interesse das DFB-Mobil zu bestellen. (AS)


Peter Reiss hängt die Pfeife an den Nagel

Nach über 2660 geleiteten Partien und fast 40 Jahren der Zugehörigkeit zur Schiedsrichterzunft, geht Peter Reiß nun in seinen wohl verdienten Ruhestand. Vor Was im Jahre 1976 begann, als sich Peter zum Ersten mal die schwarze Kluft anlegte, um einem Fußballspiel als Unparteiischer vorzustehen, entwickelte sich über die kommenden fast vier Jahrzehnte zu einer Erfolgsgeschichte. Peter blieb dem SC Markdorf, dem er seit 1967 zugehört und in dem er seit 2006 als Ehrenmitglied geführt wird, in dieser langen Zeit treu, und vertrat seine Farben als Schiedsrichter in zahlreichen Begegnungen – zwischenzeitlich bis hinauf in die Landesliga. Dabei zeichnete er sich neben seiner unstreitbaren Kompetenz und Erfahrung, durch seine Fähigkeiten als Problemlöser und Freundlichkeit aus. Das Jahr 1990 wird den meisten Fussballfans noch durch eine magische Nacht in Rom in Erinnerung geblieben sein, aber auch für die Schiedsrichterkarriere von Peter Reiß kann diese Jahreszahl mit einem absoluten Höhepunkt in Verbindung gebracht werden, denn er leitete im Sommer 1990 das Spiel des FC Kluftern, der gegen die Lokomotive Leipzig antrat. Ein weiteres Highlight war das Spiel der Markdorfer AH, die im Jubiläumsjahr 2010 die Traditionsmannschaft des VfB Stuttgart, die unter Anderem mit Ex-Nationalspieler Guido Buchwald auflief, zu Gast hatte. 

So schön und wichtig solche Erinnerung sicherlich sein mögen – Peter zeichnete sich auch im „Tagesgeschäft“ des Schiedsrichters durch eine außergewöhnliche Leidenschaft aus, egal ob es ein Spiel im Jugend- oder Aktivenbereich zu leiten galt und egal auf welchem sportlichen Niveau die Partie ausgetragen wurde. Nach fast 40 Jahren des aktiven Dienstes und der sicher nicht immer leichten Aufgabe des „Unparteiischen“ hängt Peter Reiß die Pfeife nun an den Nagel. Dem SC Markdorf bleibt damit nur, seinem mit Abstand dienstältesten Rekordschiedsrichter von Herzen für die vielen Jahre der Hingabe und Treue zu danken.


Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins

Der Gesamtverein des SC Markdorf präsentierte sich bei seiner 106. Hauptversammlung in der Vereinsgaststätte am Sportplatz gut aufgestellt: Alle Abteilungen konnten sportliche Erfolge vorweisen, Nachwuchssorgen muss sich der SCM im Gegensatz zu anderen Vereinen ganz offensichtlich keine machen. Vorsitzender Erich Lorenz und Fußballabteilungsleiter Gerhard Klank haben dafür ganz andere Sorgen. Aufgrund der großen Resonanz in der Jugendarbeit fehlt es an allen Ecken an Jugendtrainern und Betreuern. „Wir sind dringend auf die Hilfe der Eltern angewiesen, dass diese uns zum Beispiel im Bereich Fahrdienste und Trainerarbeiten unterstützen“, so Gerhard Klank. Insgesamt hat die Fußballabteilung rund 320 Mitglieder, davon 240 Jugendliche. Die Aufgaben stemmen derzeit etwa 23 Jugendtrainer, die von zwei Jugendleitern und einem Jugendkoordinator unterstützt werden.

Die Tennisabteilung zählt 97 Mitglieder und die Tischtennisabteilung ist mit 93 Mitgliedern erfolgreich aktiv, in der Abteilung Freizeitsport sind 29 Mitglieder mit viel Spaß bei der Sache. Alle Abteilungsleiter bescheinigten, dass sie sich im vergangenen Vereinsjahr über Mitgliederzuwachs freuen durften und einen positiven Kassenstand vorweisen können. Der positive Kassenstand in den Abteilungen spiegelte sich nicht in der Kasse des Gesamtvereins wider, dort musste Kassier Wolfgang Ehrmann für 2015 ein Minus ausweisen. Dies habe mit großen Kosten für Versicherungen, Verbandsabgaben und weiteren Investitionen für den Gesamtverein zu tun, erläuterte Ehrmann.

Mit seinem Antrag, den passiven Jahresbeitrag von derzeit 24 Euro auf 36 Euro anzuheben, will Vorsitzender Erich Lorenz dem Kassenminus etwas entgegensteuern. „Ich bin jetzt über zwölf Jahre Vorsitzender und in dieser Zeit gab es noch keine Erhöhung und viele Jahre zuvor auch nicht“, so Lorenz. Wenn man es auf das Jahr umrechne, käme auf die passiven Mitglieder eine zulässige Belastung von einem Euro pro Monat zu. Die Mitglieder stimmten einstimmig für die Jahresbeitrags-Erhöhungen. Bei den Wahlen wurden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern einstimmig bestätigt: Vorsitzender Erich Lorenz, Stellvertreter Markus Kieferle, Schriftführerin Brigitte Diwisch, Kassier Wolfgang Ehrmann, Jugendbeauftragter Olaf Schoernack sowie die zwei Kassenprüfer Markus Holzschuh und Ralf Blase. Bei den Ehrungen ließ es sich Vorsitzender Erich Lorenz nicht nehmen, über jedes geehrte Mitglied eine kleine Laudatio abzuhalten und die Geehrten mit Urkunden auszuzeichnen. So wurden José Bravo, Thomas Epple, Sebastian Keim, Helmut Maunz Junior und Michael Parton für treue und engagierte Mitgliedschaft mit der Silbernen Vereins-Ehrennadel geehrt. Die Goldene Vereins-Ehrennadel gab es für Rainer Hartel, Matthias Maunz und Erich Rudolph.

Mit wohl einem unschlagbaren Vereinsrekord verabschiedete sich Schiedsrichter Peter Reiss, der in seiner fast vierzigjährigen Laufbahn insgesamt 2775 Spiele geleitet hat und nun seine Schiedsrichterpfeife an den Nagel hängt. Lorenz bedauerte, dass er Peter Reiss nur mit einem großen Dankeschön und einer Urkunde verabschieden könne, da Reiss im Vorfeld bereits alle Auszeichnungen erhalten habe, die der Verein zu vergeben hat. Reiss ist seit 1967 Mitglied im SCM, begann seine Schiedsrichter-Karriere 1976 und wurde 2006 zum Ehrenmitglied ernannt.

Der Sport Club Markdorf

Der Gesamtverein Sportclub Markdorf wurde im Jahr 1920 gegründet und gliedert sich in die vier Abteilungen Fußball, Tennis, Tischtennis und Freizeitsport auf und gehört somit zu den größten Vereinen der Gehrenbergstadt, der sich insbesondere in der Jugendarbeit verdient macht.

(Quelle: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/markdorf/SC-Markdorf-ist-sportlich-auf-Erfolgskurs;art372484,8664544)

 

Angeführt werden die Abteilungen von:

 

 

Gesamtverein

Mitgliederzahl: 700

Gesamtvorsitzender: Erich Lorenz

Vizevorsitzender: Markus Kieferle

Kassier: Wolfgang Ehrmann

Schriftführerin: Brigitte Diwisch

Jugendbeauftragter: Olaf Schoernack


Abteilung Tennis

Mitgliederzahl: 97

Abteilungsleiter Klaus Messmer

Sportwart Carlos Sancho

Internet: www.sc-markdorf-tennis.de

 

Abteilung Fußball

Mitgliederzahl: 340

Abteilungsleiter: Gerhard Klank

Stellvertreter: Markus Kieferle

Internet: www.sc-markdorf-1910.de

 


Abteilung Freizeitsport

Mitgliederzahl: 29

 

Abteilungsleiter Werner Koch

Abteilung Tischtennis

Mitgliederzahl: 93

Abteilungsleiter Herbert Dreher

Stellvertreter Helmut Heilig

Internet: www.tischtennis-markdorf.de

 

 



Jahreshauptversammlung 2016

Bilanz und Ausblick in einem Erfolgsjahr

 

„Wir glauben daran, dass sie da bleiben, wo sie sind.“ Mit diesen Worten der berechtigten Zuversicht beendete Gerhard Klank am Freitagabend die Jahresversammlung der Abteilung Fußball des SC Markdorf. Mit „sie“ seien die erste und zweite Mannschaft des SCM gemeint, die die aktuellen Tabellen anführen. „Wir glauben und hoffen, dass sich das auch bis zum Ende nicht ändert“, so Klank weiter. Dabei gelte es, jedes Spiel wie ein Endspiel zu sehen. Und dazu gehöre Ehrgeiz, Toleranz, „auch mal was einstecken können und jagen, jagen, jagen“.

Rückblickend auf die vergangene Spielsaison erstattete Tobias Brändle zunächst Bericht über seine Tätigkeit als Schriftführer. Zwar wäre in der vergangenen Rückrunde noch mehr drin gewesen, „langsam aber sicher ernten wir jedoch die Früchte.“ Zum Start der Hinrunde mit neuer Homepage an den Start gegangen, sei die Abteilung Fußball nun zusammen mit der neuen Stadion-Zeitschrift auch medial extrem gut aufgestellt, so Brändle.

Nach dem kurzen Kassenbericht von Markus Kieferle, der stellvertretend für den verhinderten Kassenwart Christoph Kugler dessen Aufgabe übernahm, konnte ein leichter Gewinn vermeldet werden.

Um diesen Gewinn jedoch zu halten oder zu erhöhen, benötige es nicht nur Turniere, um die Abteilung Fußball finanzieren zu können, so Kieferle, sondern auch alle anderen Termine im Markdorfer Jahreslauf, wie etwa das Stadtfest, auf das Bürgermeister Georg Riedmann im Besonderen einging und der die große Zufriedenheit über den neuen Stand und die ganz andere Darstellung des SCM lobte. Auch großes Lob an die Mannschaften richtete Abteilungsleiter Gerhard Klank rückblickend auf die vergangenen Feste und auf deren engagierten Arbeitseinsatz. Trotz der geernteten Lorbeeren gäbe es jedoch keinen Grund, sich darauf auszuruhen, so Klank.

Was den neuen Dress-Code bei den Fußballern des SCM anbelangt, kann mit Stolz auf die Kooperation mit der Weber Automotive GmbH verwiesen werden, vor allem aber auf 15 neue und gesponserte Trikot-Sätze für die Mannschaften. Seit 2015 bestünde diese Kooperation mit dem Markdorfer Unternehmen, welche für die nächsten fünf Jahre bindend sei und „uns eine Planungssicherheit und ein zusätzliches Standbein gibt“, schuldete Gerhard Klank nicht nur der Familie Weber seinen Dank, sondern auch dem eifrigen Einsatz von Beatrice Strauch, was das Ablichten der Jungs und Mädels in den neuen Trikots anbelangt und seit Neuestem an den Wänden des Vereinsheims begutachtet werden kann.

 

Diskutiert wurden des Weiteren die Mitgliedsbeiträge, die zuletzt 2009 erhöht wurden. Zwar nicht einstimmig, aber dennoch in großer Mehrzahl wurde der Beschluss gefasst, die Jahresbeiträge um 10 Euro anzuheben. Was die Neuwahlen betraf, blieb alles beim Alten, was wiederum für die Einigkeit im Verein spricht. Gerhard Klank wurde für ein weiteres Jahr auf seinen Posten als Abteilungsleiter gewählt, während Tobias Brändle als Schriftführer, Robert Schmid als Jugendleiter, Uwe Schulz als stellvertretender Jugendleiter, Markus Holzschuh als Festwart und Berti Müller als Beisitzer ebenfalls für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt wurden. Einzig der Posten des bisherigen Kassierer Christoph Kugler stand aufgrund beruflicher Veränderung zur Disposition und fand mit Markus Kieferle als neuem Kassenwart und altvertrautem stellvertretenden Abteilungsleiter einen ebenbürtigen Nachfolger.

Quelle: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/markdorf/Bilanz-und-Ausblick-in-einem-Erfolgsjahr;art372484,8604645


Liebe SCM-Jugendfußballerinnen und -Jugendfußballer,

 

am Dienstag, den 24.11.2015 beginnt die Bekleidungsaktion 2015 in Kooperation mit der Firma Weber Automotive GmbH und Sport2000 im Proma.

 

Durch diese Kooperation können alle SCM Jugendlichen gute und zweckmäßige Sportbekleidung zu günstigen Preisen erstehen – dafür bedanken wir uns bei unseren Kooperationspartnern ganz herzlich.

Alle ausgewählten Bekleidungsstücken sind selbstverständlich mit dem SCM- und Weber-Logo versehen und können als Muster bei Sport2000 angesehen werden. Hier wird auch in den nächsten Tagen die gedruckte Version des Katalogs zum Abholen bereit liegen.

 

Besonders Eilige können den Katalog auch ab sofort auf unserer Homepage einsehen und in den nächsten Tagen werden die Trainer ebenfalls Kataloge bei sich haben.

Bitte beachten Sie, dass wir bis zum 10.12.2015 eine Sammelbestellung vornehmen können und diese noch vor Weihnachten ausliefern werden.

Der Katalog ist auch danach und für die nächsten drei Jahre gültig!

Jedoch können Bestellungen nach dem 10.12.2015 nicht mehr für Weihnachten garantiert werden.

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Clubkollektion SC Markdorf_18.11.2015.pd
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Wenn sich am Samstagabend vor der Stadthalle Menschen mit Cowboyhüten formieren, sich treppauf reihen und ins Innere drängen, wenn am legendären Elisabethenmarkt-Wochenende der SC Markdorf zur schon ebenso legendären Musikveranstaltung lädt, wenn auch die Musiker an den Cowboyhüten zu erkennen sind, wenn sich die Stadthalle mit einem bunt gemischten Publikum gleich welchen Alters füllt, ja, dann ist in Markdorf Rocknacht.

Dann heißt es zum nunmehr siebten Mal, dass beste Stimmung bei bester Handmade Music garantiert ist. Dann treffen heiße Gitarren-Riffs auf wummernde Bässe, die gewaltig im Bauch hämmern. Dann heißt es, zu tanzen was der vibrierende Boden hält, dann heißt es mitsingen und mitgrölen, zu Cover-Songs, die irgendwie bekannt sind, und doch wieder nicht, weil von ganz eigenem Style geprägt. Dem DeVilles-Style.

Dass dieser Style nicht neu ist und unter den DeVilles-Fans längst als Markenzeichen gilt, ist kein Geheimnis mehr. Dass aber dieses Jahr das Programm gewissermaßen einem Relaunch unterzogen wurde, erklärt Thomas Zirkel, alias Tom DeVille, seines Zeichens Sänger und Gitarrist, so: „Unser Grundgedanke ist, uns weniger an die Originalversionen zu halten, als die Songs neu zu interpretieren, um die Stücke somit zu unseren eigenen zu machen“. So entstünde dieser typische DeVilles-Charakter, fährt der passionierte Musiker fort, dann könne es durchaus passieren, dass aus Metal auch mal Reggae wird und aus Country eben Rock. Und dann zerfließen schon mal die Grenzen zwischen den Landstraßen West Virginias, lösen sich auf und formieren sich neu in irischem Folk-Punk.

Aber Manches bleibt einfach auch beim Alten. Bedarf keines musikalischen Relaunches, sondern ist in seiner Originalversion schlichtweg unübertroffen. Wie etwa Achim Reichels „Sansibar“. Und auch an diese Originalversion reichen die vier DeVilles mit musikalischer Stilsicherheit heran. So sicher, dass man bei dieser letzten Zugabe dermaßen außer Atem geraten ist und spätestens jetzt den Cowboyhut ziehen möchte. Chapeau! und Aloha Heja He!

Quelle: Südkurier

Zum Auftakt des Elisabethenmarkt-Wochenendes in Markdorf lädt die Abteilung Fußball des SC Markdorf zur Rock Nacht mit einer der angesagtesten Cover-Bands der Region, den Unplugged Devilles, ein.

Los geht's am Samstag den 7.11 ab 20 Uhr. Wie jedes Jahr gibt es neben grandioser Unplugged Musik auch kühle Cocktails und Getränke.

Wir freuen uns euch alle bei der Rock Nacht begrüßen zu dürfen.


Jahreshauptversammlung 2015 - Anpassung des Mitgliedsbeitrages beschlossen

 

Während der diesjährigen Jahreshauptversammlung, die vergangene Woche stattfand wurde die Anpassung des Mindestbeitrages für Mitglieder beschlossen. Dem Antrag der Vorstandschaft wurde einstimmig stattgegeben.

 

Der Förderverein hielt in den über 20 Jahren seines Bestehens den Jahresmindestbeitrag von € 20 stabil. Die Erhöhung war somit längst „überfällig“, fand aber in verträglichen Rahmen statt. Die Anpassung auf € 30 ist ab dem Geschäftsjahr 2016 wirksam.

Im Vordergrund stand neben der Darstellung der Finanzen auch die Mitgliederwerbung. Hier will der Vorstand künftig aktiver auftreten. Dazu wirbt er nicht nur in dieser Stadionzeitschrift, sondern spricht Mitglieder des Sportclubs, Eltern und Freunde gezielt an.

Wie die Juniorinnen und Junioren, samt ihren Trainern und Betreuern vom Förderverein profitieren? Darüber berichten wir ab sofort immer auf dieser Seite.

 

Kontakt: peter.posprich@sc-markdorf.de


Am kommenden achten Spieltag steht die 1. Mannschaft des SC Markdorf 1910 e.V. vor einem ganz besonderen Spiel.

 

In der Auswärtspartie am Sonntag, 04. Oktober 2015 (15:00 Uhr) gegen den FC Bodman-Ludwigshafen bestreiten die Blau-Weißen das 1000. Verbandsspiel in der Bezirksliga Bodensee (ehem. A- Klasse bis 1978).

Die 1. Mannschaft des SC Markdorf nimmt seit 1919 an den Verbandsspielen teil und wurde durch Reformen, Auf- und Abstiege, immer wieder in verschiede Spielklassen eingeteilt.

In der Saison 1931/32 wurde der SC Markdorf das erste Mal in die A-Klasse Hegau, Gruppe Bodensee eingeteilt. Teilnehmer waren damals u.a. der FC 03 Radolfzell, FC Pfullendorf (Meister), FV Tuttlingen, FC Markdorf, SV Meßkirch.

Insgesamt konnten fünf Meisterschaften (1952, 1966, 1975, A- Klasse Bodensee) sowie 1982 und zuletzt 1985 in der Bezirksliga gefeiert werden, was bis zum heutigen Tage Rekord in der Bezirksliga Bodensee bedeutet (*gefolgt vom VfR Stockach, SV Worblingen, FC 09 Überlingen, SC Gottmadingen-Bietingen, SC Pfullendorf 1 und 2 und dem FC Konstanz 2 und 3 mit je vier Titeln) sowie die SpVgg. / FC 03 Radolfzell und dem FC Singen 1 und 2 (je drei Meisterschaften)

Bei bisher 998 Spielen gab es 428 Siege, 203 Unentschieden und 367 Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 2056:1836 und 1487 Punkten (nach der 3- Punkteregel seit 1995).

Aktuell steht die 1. Mannschaft nach dem sechsten Spieltag in der laufenden Saison auf Platz 7 der Tabelle.

 

Wir wünschen der 1. Mannschaft heute gegen den Türk. SV Konstanz einen Heimsieg und zum Jubiläumsspiel nächste Woche natürlich einen Auswärtssieg.

 

* Quelle Deutscher Sportclub für Fußballstatistiken e.V. (bis 2002), danach in Eigenregie SC Markdorf (U.Dorss)

 



Auf einem sehr anspruchsvollen Niveau ist das Endturnier der 27. Auflage des Markdorf-Cups, ausgerichtet vom SC Markdorf, gestanden. Verdienter Cupgewinner mit ausnahmslos überzeugenden Auftritten wurde der sich schon auf einem beachtlichen Niveau der Vorbereitung befindende Oberligist FV Ravensburg. Er zeigte im Finale (4:1) dem Lokalrivalen und Verbandsligisten TSV Berg deutlich die Grenzen auf. Den dritten Platz sicherte sich die Spielvereinigung F.A.L., die als Verbandsligist erstmals gesetzt war und für Rang drei noch 250 Euro Preisgeld mitnahm.

 

Wesentlich höher sind die Prämien der beiden Erstplatzierten. Neben dem „Pott“ bekam der Oberligist Ravensburg 2000 Euro, die Niederlage im Endspiel wurde dem TSV Berg mit 750 Euro versüßt. Insgesamt besuchten rund 2000 Zuschauer die Partien. Auch in diesem Jahr setzte der Verband Bodensee auf junge, ambitionierte Schiedsrichter, auch für die Unparteiischen eine gute Gelegenheit sich vorzubereiten und mit anspruchsvollen Aufgaben die eigene Form und Qualität zu überprüfen.

 

Mittlerweile eingeschliffen ist der Turniermodus. In der ersten Woche ermitteln die nicht gesetzten Teams zwei Qualifikanten, die dann in Turnierwoche zwei die zwei Gesetzten-Gruppen im Endturniers vervollständigen. Gesetzt waren heuer Oberligist FV Ravensburg, WFV-Verbandsligist TSV Berg, der südbadische Verbandsligist Spielvereinigung F.A.L. und der Titelverteidiger aus der Schweiz, der FC Kreuzlingen mit dem Ex-Pfullendorfer Aydemir Demir als Trainer.

 

Die Schweizer konnten trotz guter Vorstellungen ihren Titel nicht verteidigen. Die Chance ins Endspiel einzuziehen war aber da, die Eidgenossen scheiterten eher am Zünglein an der Waage, denn Qualifikant aus Wilhelmsdorf/Riedhausen/Zussdorf kam über die Punktelieferantenrolle im Endturnier nicht hinaus. Der Kreuzlinger Sieg gegen die Mannschaft um den früheren SC-Markdorf-Trainer Steve Reger fiel im Vergleich mit dem Gruppenkontrahenten und Turnierfavoriten aus Ravensburg, trainiert von Wolfram Eitel, zu „mager“ aus. Als Trost blieb das Spiel um Rang drei. Reger, der das Turnier bestens kennt und schätzt, entschuldigte sich für die Vorstellung, aber „zwei solche Kaliber (Kreuzlingen und Ravensburg, d. Red) innerhalb von zwei Tagen zu spielen, ist für einen in der Vorbereitung befindlichen Bezirksligisten, der dazu noch mit Personalsorgen behaftet ist, eine unlösbare Aufgabe“.

 

In der zweiten Gruppe kam es zum von den Experten erwarteten Endstand. Trotzdem überraschte der gastgebende SC Markdorf nicht nur seine Fans, sondern mehr noch die Trainer der Verbandsligisten SpVgg. F.A.L., Bernd Strüver und Michael Steinmaßl, der den TSV Berg seit Saisonbeginn übernommen hat. Die Elf von Bernd Filzinger musste gegen beide Favoriten innerhalb von 24 Stunden antreten. Sie zeigte sich nach Kräften, in Taktik sowohl defensiv als in der Offensive, über weite Strecken beider Auftritte durchaus als ebenbürtig. Gegen Berg war die Sensation greifbar, am Ende gab es ein 1:1. Die Markdorfer Träume von einer Teilnahme am Spiel um Platz drei ließ F.A.L..Torjäger Burgenmeister platzen. „Diese tolle Erfahrung - zu erkennen was möglich ist - mit in die weitere Vorbereitung zu nehmen und auch in Spielen gegen vermeintlich einfachere Gegner so konzentriert und diszipliniert aufzutreten“, erhofft sich der Markdorfer Angreifer Fabian Mauch, und spricht damit Coach Bernd Filzinger aus der Seele.

 

Quelle: schwäbische.de



Die Eröffnung des Markdorf Cups ist wie jedes Jahr ein Erfolg

Mit einem Sieg für den gastgebenden SCM hat am Sonntagnachmittag der Markdorf Cup begonnen. Mit 3:1 hat die Mannschaft von Trainer Bernd Filzinger im Eröffnungsspiel gegen TuS Immenstaad gewonnen.

Kurz vor Anpfiff begrüßten Gerhard Klank, Abteilungsleiter Fußball im SCM, und Bürgermeister Georg Riedmann die trotz der Hitze relativ zahlreichen Besucher und eröffneten das Turnier. „Der Platz ist in einem hervorragenden Zustand“, freute sich Klank. Dies sei aber auch eine Leistung der Stadt, wofür er sich bei Riedmann bedankte.

Der Bürgermeister wünschte alle teilnehmenden Teams gute Spiele. Doch vor allem den Markdorfer Gastgebern wünschte er wieder Erfolg. „Die hervorragende Saison des SCM hat hier vor einem Jahr begonnen. Das hätte damals wohl niemand so gedacht“, sagte Riedmann. Er hoffe, dass der Markdorf Cup wieder solch eine Grundlage für eine tolle Bezirksligasaison werden.

 

Ball kommt mit dem Modellhubschrauber

Den Ball für das Eröffnungsspiel ließ in diesem Jahr Peter Weimer über dem Spielfeld fallen. Der Vorsitzende der Modellfluggruppe Markdorf ließ seinen Modellhubschrauber zunächst ein wenig über dem Rasen kreisen und löste schließlich das Netz, um den Ball freizugeben. An den Hubschrauber mit rund 3,3 Kilogramm Eigengewicht hatte Weimer das Netz samt Ball vor Abflug befestigt. Durch eine Fernsteuerung konnte er während des Fluges gezielt entscheiden, wann der Ball abgeworfen wird. „Es war zwar windig, aber für das Fliegen war das kein Problem. Der Wind hat nur den Ball nach dem Abwurf etwas verblasen“, erklärt Weimer. „Ohne Netz kann ich mit dem Hubschrauber Kunstflug demonstrieren. Aber mit geht das natürlich nicht“, sagt der Modellflieger. In den Vorjahren hat ein großer Hubschrauber den Spielball zum Turnierauftakt gebracht, doch in diesem Jahr habe dieser nicht kommen können. „Also habe ich den Ersatz angeboten“, berichtet Weimer.


Jakob Bosch und Johannes Mock neue Schiedsrichter beim SC Markdorf 1910 e.V. 

Der SC Markdorf 1910 e.V., Abteilung Fußball, hat seit dem 24.01.2015 sein Schiedsrichterkontingent um zwei Personen erweitern können. Jakob Bosch und Johannes Mock haben die Ausbildung zum Schiedsrichter in der Zeit vom 09. – 24. Januar 2015 beim Schiedsrichter- Neulingslehrgang  in Stockach absolviert und die Prüfung mit einem sehr guten Ergebnis bestanden.

 

Im Rahmen der theoretischen Ausbildung, die schwerpunktmäßig einen regeltechnischen und einen verwaltungstechnischen Teil umfasste, wurde den Teilnehmern das Einmaleins des Fußballspieles nähergebracht. Da beide auch aktuell bei unseren C 1- Junioren Fußball spielen, verfügen sie natürlich über Grundkenntnisse, mussten aber schnell erkennen, dass die bisherigen bei weitem nicht ausreichen, um den Anforderungen als Schiedsrichter auf dem Spielfeld gerecht zu werden.  Aber das Team um Bezirkslehrwart Pasquale Vicedomini (Rielasingen – Worblingen) mit seinen qualifizierten Regelexperten sorgte dafür, dass die Grundausbildung auf hohem Niveau von statten ging und werden beiden Jung- Schiedsrichtern auch nach absolvierter Grundausbildung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Der SC Markdorf ist sehr stolz auf seine beiden neuen Schiedsrichter, die nun auch die offizielle Berechtigung für den angehenden Spielbetrieb besitzen.

 

Die “Männer in Schwarz” sind ein wichtiger Bestandteil aller Sportarten. Der SC Markdorf will auch hier die Förderung weiter vorantreiben und hofft, dass die Abteilung Schiedsrichter weiter anwächst.

 

Interessenten, besonders auch Jugendliche, sind hierzu herzlich willkommen!

 

Nachfolgend stellen wir die beiden Neulinge in einem Kurzporträt vor:

Johannes Mock

Jahrgang:

2000
Beim SCM seit:
2007
In der Jugend beim SCM:
ja, aktuell C 1- Junioren
Beruf / Tätigkeit:
Schüler
Hobbies:
Fußball spielen, Freunde treffen
Lieblingsessen:
Maultaschen
Lieblingsmusik:
Pop
Fußballervorbild:
Bastian Schweinsteiger
Lebensmotto:
„Immer weiter machen!“
Größter Wunsch:
WM-Finale mit deutscher Beteiligung im Stadion anschauen

Johannes Mock hat im Januar 2015 die Schiedsrichterprüfung abgelegt und ist seitdem offizieller Juniorenschiedsrichter für den SCM.

Der SC Markdorf ist hocherfreut und stolz, dass er jetzt mit Johannes Mock einen jungen Schiedsrichter im Fußball-Bezirk Bodensee in seinen Reihen hat.

Jakob Bosch

Jahrgang:
2000
Beim SCM seit:
2011
In der Jugend beim SCM:
ja, aktuell C 1- Junioren
Beruf / Tätigkeit:
Schüler
Hobbies:
Fußball spielen, Freunde treffen
Lieblingsessen:
Schnitzel
Lieblingsmusik:
Pop
Fußballervorbild:
Jens Lehmann
Lebensmotto:
immer wieder aufstehen, wenn man hinfällt
Größter Wunsch:
VfB Stuttgart in der Champions League live im Stadion sehen

Jakob Bosch hat im Januar 2015 die Schiedsrichterprüfung abgelegt und ist seitdem offizieller Juniorenschiedsrichter für den SCM.

Der SC Markdorf ist hocherfreut und stolz, dass er jetzt mit Jakob Bosch einen  jungen Schiedsrichter im Fußball-Bezirk Bodensee in seinen Reihen hat.


SC Pfullendorf  - SC Konstanz-Wollmatingen 0:5 (0:3) Tore: 0:1 (24.) Bongiovanni, 0:2 (27.) Bongiovanni, 0:3 (43.) Bongiovanni, 0:4 (56.) Zivanic, 0:5 (62.) Zivanic

SR: Palatini (Heiligenberg)

Z: 139

Die Partie zwischen den – aufgrund des Verbandsligaabstiegs des SC Pfullendorf – künftigen Ligakonkurrenten in der Landesliga Südbaden war von Beginn an ein Spiel auf ein Tor, da der SC Pfullendorf nicht in voller Besetzung antrat. Die erste Chance des SC Konstanz-Wollmatingen durch Braun konnte der gut aufgelegte SCP-Keeper Ritzler parieren. Weitere Möglichkeiten der Konstanzer fanden zunächst nicht ins Ziel, bis in der 24. Minute Bongiovanni zum 0:1 einschob. Nur drei Minuten später erhöhte derselbe Spieler auf 0:2, bevor der Neuzugang in der 43. Minute den Hattrick schaffte. Eine Minute später verhinderte Ritzler mit einer Parade einen höheren Rückstand.

Im zweiten Spielabschnitt hatte der SC Konstanz-Wollmatingen weiterhin die Oberhand über die Partie, während der SC Pfullendorf versuchte, Schadensbegrenzung zu betreiben. Elf Minuten nach Wiederanpfiff musste Ritzler jedoch erneut hinter sich greifen, als Zivanic zum 0:4 traf. Den ersten Pfullendorfer Treffer verhinderte der Konstanzer Torhüter Biesinger in der 58. Minute, als er einen Foulelfmeter parierte. Im Gegenzug erhöhte erneut Zivanic auf 0:5. Danach kühlte die Partie ab, sodass der SC Konstanz-Wollmatingen den Sieg sicher über die Zeit brachte und Platz drei beim Markdorf-Cup belegt.